MEM Trockene Wand 5 Liter

Artikelnummer 500031
Bildet eine neue, dauerhafte Horizontalsperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit in allen üblichen Mauerwerken wie Beton, Kalksandstein, Ziegel. Für 1 laufenden Meter.
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Eigenschaften/Anwendung

MEM Trockene Wand bildet eine neue, dauerhafte Horizontalsperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit in allen üblichen Mauerwerken wie Beton, Kalksandstein, Ziegel, etc. für Innen und Außen.

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Wirkungsweise

Durch die Kapillarwirkung der Baustoffe verteilt sich die niedrigviskose MEM Trockene Wand optimal. Die Poren werden zum einen verstopft und zum anderen bildet sich ein hydrophobierender Film. So ist gewährleistet, dass keine Feuchtigkeit mehr aufsteigen kann.

Untergrund und Verarbeitung

a: Mauerwerk ohne Hohlräume:
Farbe, lose und beschädigte Materialien wie z.B. Putz entfernen. Im unteren Bereich der zu sanierenden Wand ca. 10 cm über dem Fußboden die erste Bohrlochreihe anordnen. Die Bohrlochreihe sollte den beschädigten Bereich ca. 30-50cm überdecken. Man bohrt schräg in einem Winkel von 30-40° und muss eine Tiefe von 2/3 des Mauerwerks erreichen. Die Bohrlöcher follten einen Durchmesser von 10-12 mm haben. Der Abstand zwischen den Bohrlöchern beträgt nicht mehr als 10cm. Ca. 5-6cm über der ersten Bohrlochreihe sollte dazu versetzt eine zweite Reihe nach gleichem Muster angebracht werden. Zwei Bohrlochreihen sind in der Regel ausreichend. Eine dritte Bohrlochreihe muss nur bei einer außerordentlichen Belastung angeordnet werden. Da in Mauerwerksecken die Feuchtigkeit meist höher steigt, sollten hier die Bohrungen doppelreihig neben der Ecke noch etwaws höher (2-3 Reihen) gesetzt werden. Die MEM Injektionstrichter werden in die Bohrlöcher eingesetzt und die MEM Trockene Wand wird in die Trichter eingefüllt, so dass diese langsam in das Mauerwerk eindringen kann. Bis zur Sättigung, d.h. bis keine MEM Trockene Wand mehr über die MEM Injektionstrichter im Mauerwerk versickert, sollte kontinuierlich nachgefüllt werden. Wichtig ist, dass der Injektionsvorgang nicht unterbrochen wird, da sonst eine optimale Verteilung der MEM Trockene Wand nicht gewährleistt werden kann. Der Injektionsvorgang dauert in der Regel 6 bis 14 Tage. Die Bohrlöcher werden mit der MEM Bohrlochschlämme, einem Spezialmörtel, verfüllt. Soll auf die jetzt noch feuchte Wand (die Trocknungsphase beginnt erst nach dem Aufbau der neuen Horizontalsperrschicht!) ein Putz aufgebracht werden, empfehlen wir den Sanierputz MEM Iso-Putz zu verwenden.

b: Mauerwerk mit Hohlräumen:
Hohlräume, welche durch fehlerhaftes Material (oftmals bei alten Mauerwerken) entstanden sind, und Hohlkammern in Hohlblocksteinen müssen vor dem Einbringen der MEM Trockene Wand verfüllt werden. Dafür sollte man die MEM Bohrlochschlämme verwenden, welche mittels eines Spezialtrichters verfüllt wird. Nach der Aushärtung sollte dann wie oben beschrieben verfahren werden.

c: Natursteinmauerwerk (nichtsaugend):
Bei einem nichtsaugenden Natursteinmauerwerk, z.B. Granit wird Feuchtigkeit nur über die Fugen aufgenommen. Deshalb sollten die Bohrlöcher hier ausschließlich in die Fugen gesetzt werden. Das Verfüllen und die weiter Behandlung kann wie in Punkt a. beschrieben erfolgen.

Verbrauch

Bei 2 Bohrlochreihen ca. 4-6 l/lfdm., je nach Saugfähigkeit des Materials und Wandstärke. Bei extrem saugfähigem Material, wie z. B. Gasbeton, kann der Verbrauch entsprechend höher sein.

Verarbeitungstemperatur

Zwischen +5°C bis +30°C

Materialzusammensetzung

Wässrige Lösung von Kaliummethylsilantriolat und -silikat mit Microcarbonfasern. MEM Trockene Wand ist frei von organischen Lösungsmitteln.

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