Auro Wandlasur-Pflanzenfarbe 750 ml

Artikelnummer: 360-3

Pflanzenfarben-Lasurpigmente in wasserverdünnbarer Bindemittel-Emulsion zur lasierenden Farbgestaltung von Wand- und Deckenflächen innen (Konzentrat).

inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand

Pflanzenfarben-Lasurpigmente in wasserverdünnbarer Bindemittel-Emulsion zur lasierenden Farbgestaltung von Wand- und Deckenflächen innen (Konzentrat).

Zusammensetzung

Wasser, Alkohol, Walnussöl, Schellack*, Xanthan, Pflanzenfarben-Pigment wässriger Auszug, Rosmarinöl, Lavendelöl, *als Ammoniumseife. Naturfarben sind nicht geruchs- oder emissionsfrei. Mögliche Allergien beachten. Aktuelle Volldeklaration auf www.auro.de.

Farbton

AURO Wandlasur-Pflanzenfarbe Nr. 360 ist in 8 verschiedenen Farbtönen lieferbar:

Auftragsverfahren

Je nach gewünschtem Oberflächenbild: Wischen, tupfen, wickeln oder spritzen.

Trockenzeit bei 23°C/50% rel. Luftfeuchtigkeit

- Trocken und überlasierbar, je nach Auftragsverfahren und Untergrundbeschaffenheit, nach ca. 4 bis 24 Stunden.
- Die Trocknung erfolgt u.a. durch Sauerstoffaufnahme, während der Trocknung ist daher auf ausreichenden Luftwechsel zu achten.

Verdünnungsmittel

Das Produkt wird als Konzentrat geliefert und kann je nach Auftragsverfahren, gewünschter Intensität und Anzahl der geplanten Lasurschichten bis zu ca. 1:3 mit Wasser verdünnt werden. Bei noch stärkerer Verdünnung ist zusätzlich AURO Wandlasur-Bindemittel Nr. 379* zuzugeben.

Verbrauchsmenge

Ca. 0,04 l/m² pro Lasurschicht bei Mischung von 1 Teil Wandlasur-Pflanzenfarbe mit 3 Teilen Wasser, entsprechend 0,01 l Konzentrat pro m². Genaue Verbrauchswerte richten sich nach dem gewünschten Effekt, dem gewählten Auftragsverfahren und dem Untergrund.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser, ggf. unter Zuhilfenahme von AURO Pflanzenseife Nr. 411* oder Kokosseife Nr. 410*.

Lagerstabilität

Bei 18 °C in originalverschlossenem Gebinde: 12 Monate.

Verpackungsmaterial

Weißblech.

Entsorgung

Restentleerte Gebinde können dem Recycling zugeführt werden. Feste, eingetrocknete Produktreste können als Baustellenabfälle oder als Hausmüll entsorgt werden. Flüssige Reste: EAK-Code: 080120, wässrige Suspensionen; ggf. mit den zuständigen Entsorgern abstimmen.

Achtung

Haut- und Augenkontakt vermeiden. Bei Hautkontakt sofort mit Wasser abwaschen. Bei Augenkontakt sofort mit viel Wasser spülen und Arzt aufsuchen. Technische Merkblätter beachten.

1. Untergrund

1.1 Geeignete Untergründe:
Mit AURO Wandfarben auf Naturharzdispersionsbasis (Nr. 302*, Nr. 320*, Nr. 321*, Nr. 322*) behandelte weiße oder helle Untergründe.
1.2 Allgemeine Untergrunderfordernisse:
Der Untergrund muss trocken, saugfähig, sauber, fettfrei und chemisch neutral sein.

2. Anstrichaufbau

- Wandlasur-Pflanzenfarbe mit Wasser und ggf. Wandlasur-Bindemittel Nr. 379* auf die gewünschte Farbintensität einstellen. Es ist zu empfehlen, zuerst kleine Mengen anzumischen („Teelöffelportionen“) und Probeflächen anzulegen.
- Die Mischungsverhältnisse sind von gewünschter Farbintensität und Auftragstechnik abhängig.
- Zum Einstellen der Farbintensität kann Wandlasur-Pflanzenfarbe Nr. 360 bis ca. 1:3 mit Wasser verdünnt werden. Bei stärkerer Verdünnung empfiehlt sich die Zugabe des AURO Wandlasur-Bindemittels Nr. 379*. Als Konzentrat geliefert, kann es vorher ca. 1:7 mit Wasser verdünnt werden.
- Der Lasurauftrag kann in verschiedenen Techniken durchgeführt werden, z.B. wischen oder tupfen (siehe unten).
- Übereinander lasiert wirken die Wandlasur-Pflanzenfarben besonders farbintensiv. Durch das Schichten verschiedener Farbtöne werden Sekundärfarbtöne erreicht (z.B. gelb auf blau lasiert erscheint grün).

3. Folgebehandlungen

- Zum Auffrischen der Lasuren können diese überlasiert werden.
- Für deckende Anstriche eignen sich die AURO Wandfarben (Nr. 321*, Nr. 322*). Die Ausnahme sind blaue und violette Lasuren: Um ein Durchschlagen zu vermeiden, sollte zunächst die Lasur entweder abgewaschen, mit Sperrgrund gestrichen oder tapeziert werden.

3. Folgebehandlungen

4.1 Spritztechnik
- Das Spritzen der fertig angesetzten Wandlasur-Pflanzenfarben kann in jedem gängigen Spritzverfahren (elektrisch, Luftdruck, Airless, Aircoat) erfolgen. Eine Standarddüsengröße, abgestimmt auf das jeweilige Spritzverfahren, oder eine 1 bis 2 Nummern kleinere Düse als die Standarddüse sollte hier gewählt werden.
- Die Spritzpistole muss zügig über die Fläche gezogen werden, um ein Herunterlaufen des wasserdünnen Farbmaterials zu vermeiden.
- Im Spritzverfahren lassen sich sehr sanfte und gleichmäßige Farbübergänge erzielen.
4.2 Spritz-/ Schablonentechnik
Ganz besondere Oberflächeneffekte lassen sich durch die Kombination der Spritztechnik mit der Schablonentechnik erzielen.
- Aus Pappe oder etwas stärkerem Papier fertigt man sich eine Negativ- bzw. eine Positiv-Schablone an. Diese wird auf die zu bearbeitende Fläche aufgelegt und um die Konturen außen (Positiv-Schablone) oder die Konturen innen (Negativ-Schablone) wird eine Farbschicht aufgespritzt.
- Wird die Schablone anschließend entfernt, erhält man das zuvor herausgeschnittene Motiv mit scharfen Konturen.
- Durch die Verwendung verschiedener Farbtöne und das Neben- bzw. z.T. überlappende Übereinanderlegen der Schablonen kann eine abwechslungsreiche, interessante Wandgestaltung entstehen.
4.3 Streich-/ Wischtechnik
- Der gut angefeuchtete, ausgedrückte Flächenstreicher wird nur mit den Borstenspitzen (bis zu einem Drittel der gesamten Borstenlänge) in die fertig angerührte, wasserdünne Farbe getaucht.
- Anschließend gut ausschlagen, um ein Herauslaufen der dünnen Farbe während des Arbeitens zu vermeiden.
- Das Farbmaterial in zügigen, kreisförmigen Bewegungen (liegende Acht) auf der Wand verteilen. Dabei darauf achten, dass keine Läufer entstehen.
4.4 Stupftechnik
- Den Schwamm vor der Verarbeitung gut anfeuchten und ausdrücken.
- Der Schwamm wird dann in die verdünnte Farbe getaucht und so lange darin hin und her bewegt, bis er sich vollständig mit Farbe vollgesogen hat; anschließend ausdrücken bis nur noch ein kleiner Rest an Farbe im Schwamm zurück bleibt.
- Schwamm leicht auf den Untergrund tupfen, so dass er eine punktartige Struktur hinterlässt. Durch das dichte Aneinandersetzen der Schwammtupfer entsteht ein geschlossen strukturiertes Oberflächenbild.
- Grobe Farbkleckse sind zu vermeiden.
- Soll eine kräftige Farbgebung erreicht werden, legt man eine zweite oder auch eine dritte Lasurschicht auf. Durch die unterschiedliche Handhabung des Schwammes können ganz verschiedene Oberflächenbilder erzielt werden.
4.5 Wickeltechnik
- Für die Wickeltechnik wird ein festes, nicht fusselndes Leinen- oder Baumwolltuch benötigt.
- Tuch vor Arbeitsbeginn gut anfeuchten und auswringen.
- Dann in die vorbereiteten Farben tauchen und hin und her bewegen, bis es überall mit Farbe benetzt ist.
- Anschließend auswringen, so dass nur ein Rest von Farbe im Tuch bleibt.
- Tuch zu einer „Wurst“ drehen und mit leichtem Druck der Handfläche über die Wand rollen.
- Ein Herauslaufen bzw. -tropfen der Farbe aus dem Lappen ist zu vermeiden.
- Das Rollen über die Wandfläche sollte in kurzen Absätzen kreuz und quer durchgeführt werden.

Anwendungsvideo

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