Auro Bodenbelagskleber 9 kg

Artikelnummer: 3826900000

Dispersionsklebstoff aus Natur-Kautschukmilch und Naturharzen, gebrauchsfertig. Geeignet für Verklebungen im Innenbereich.

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Dispersionsklebstoff aus Natur-Kautschukmilch und Naturharzen, gebrauchsfertig. Geeignet für Verklebungen im Innenbereich von unversiegelten Korkwerkstoffen (Platten- und Bahnenware), Linoleum, Linoleum-Korkment-Verbundstoffen, Korkment und Korkfilzpappen, textilen Bodenbelägen (Fliesen und Rollenware), Naturfaserteppichböden mit Jute und Naturlatexrücken, jedoch nicht im direkt wasserbelasteten Bereich von Feuchträumen (z.B. Dusche). Für Warmwasser-Fußbodenheizung geeignet bis 30 °C; ggf. Probeverklebung durchführen.

Zusammensetzung

Wasser, Natur-Kautschukmilch, Kolophonium-Glycerinester, Leinöl, Milch-Casein, Xanthan, Thiazole Naturfarben sind nicht geruchs- oder emissionsfrei. Kann allergische Reaktionen auslösen. Aktuelle Volldeklaration auf der Website von AURO.

Farbton

Im Nasszustand weißlich, gelblich auftrocknend.

Trockenzeit bei 20°C/60% rel. Luftfeuchtigkeit

- Ablüftzeit: dampfdiffusionsoffene Beläge können sofort eingelegt werden, dampfdiffusionsdichtere Beläge wie Kork oder Linoleum sollten nach einigen Minuten eingelegt werden.
- Einlegezeit: max. 20 Minuten.
- Belastbar: nach 36 Stunden
- Endklebekraft: nach 72 Stunden.
- Abhängig vom Untergrund und von der Belagsart können sich die Ablüft-, Einlege- und Trockenzeiten verändern. Vorversuche und Probeklebungen sind empfehlenswert.

Dichte

1,0 g/cm³

Verdünnungsmittel

Der Kleber darf zur Verklebung nicht verdünnt werden. Für eventuell notwendige Grundierungen kann der Kleber mit Wasser im Verhältnis 1:2 bis max. 1:3 verdünnt werden.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit kaltem Wasser. Anschließend wenn nötig mit AURO Pflanzenseife Nr. 411* und mit Wasser.

Lagerstabilität

 Kühl, frostfrei, trocken und verschlossen, für Kinder unerreichbar lagern. Lagerstabilität im ungeöffneten Originalgebinde: 12 Monate. Konsistenzschwankungen sind auf Grund der verwendeten natürlichen Rohstoffe möglich und haben keinen Einfluss auf die Klebkraft.

Verpackungsmaterial

Polyethylen. Restentleerte Gebinde in die Wertstoffsammlung geben.

Entsorgung

Eingetrocknete Produktreste kompostieren oder zum Hausmüll geben. Flüssige Reste: Flüssige Produktreste: EAK-Code 200128.

Achtung

Die entsprechenden Normen und Empfehlungen der Bodenbelagshersteller sind zu be-achten und einzuhalten, insbesondere die VOB DIN 18 352 bzw. DIN 18 365. GIS-Code D 1. Kein Gefahrgut.

1. Untergrund

1.1 Geeignete Untergründe
Verlegereife Untergründe nach VOB 18 365 bei Bodenbelagsarbeiten auf Zement-, Anhydrit-, Gußasphalt- und Magnesiabasis sowie Faserplatten und Holzwerkstoffe, für Fußbodenheizung bis 30 °C, jedoch nicht im Nassbereich.
1.2 Allgemeine Untergrunderfordernisse
Der Untergrund muss dauerhaft trocken, eben, sauber, druckfest, schwingungs-, fugen-, riss- und fettfrei, chemisch neutral, sowie saug-trag-, haftfähig sein. Alle Untergründe haben eine materialbedingte Haushaltsfeuchte bzw. Restfeuchtigkeit, die bestimmte Werte bei Verlegung nicht überschreiten dürfen. Vor den Bodenbelagsarbeiten sind daher Feuchtigkeitsmessungen mit entsprechenden Meßgeräten und Aufzeichnungen nach DIN vorgeschrieben, um die Verlegereife des Untergrundes nachzuweisen.

2. Verarbeitung

2.1.1 Untergrundvorbereitung
- Grundsätzlich sind unebene Untergründe zu egalisieren.
- Es muss sichergestellt werden, dass keine aufsteigende Feuchtigkeit vorkommt.
- Bei sehr stark saugenden Untergründen sind bezüglich der Ablüft- und Trockenzeiten Vorversuche zu machen.
- Auf Gußasphalten wegen der geringen Saugfähigkeit unbedingt Probeflächen anlegen. Empfohlen wird, eine Zementausgleichsmasse aufzubringen.
- Bei Gipsuntergründen muss die nicht tragfähige Sinterhaut durch Schleifen oder Bürsten entfernt und der Schleifstaub gründlich abgesaugt werden.
- Der Untergrund muss entsprechend den gängigen Vorschriften nach VOB/DIN sowie nach den allgemeinen Untergrunderfordernissen vorbereitet werden.
- Altbeläge, lose sitzende Reste von Klebern und Spachtelmassen sind vollständig und restlos zu entfernen.
2.1.2 Grundbehandlung
- Mineralische Untergründe, wie z.B. auch Zementausgleichsmassen, auf Neutralität prüfen.
- Eine Grundierung entfällt üblicherweise bei nach VOB verlegereifen Untergründen; stark oder ungleich saugende Untergründe und Anhydritestriche mit verdünntem Kleber grundieren. Die Grundierung darf keinen Film auf dem Untergrund bilden und muss vor der Verklebung vollständig durchgetrocknet sein.
2.2 Verklebung der Bodenbeläge
Den Kleber gleichmäßig und vollflächig auf den Untergrund auftragen.
2.2.1 Verklebung von Kork, Korkwerkstoffen
Korkwerkstoffe in das Klebebett einlegen und mit wenig Druck passgenau anschieben. Mit einem Nahtroller bzw. Gummihammer blasenfrei, vollflächig andrücken. Kleber etwas anziehen lassen und nochmals sorgfältig mit stärkerem Druck nachwalzen. "Schüsselnde" Platten beschweren. Bei Korkplatten über 8 mm Probeklebungen durchführen.
2.2.2 Verklebung von Linoleum
Linoleum in das Klebebett einwalken, auf der ganzen Fläche sorgfältig anreiben und nachwalzen. Die Bahnenunterseite muss vom Klebstoff vollflächig benetzt sein. Bahnende und Nahtkantenbereiche ca. 20 Minuten nach dem Einlegen sorgfältig nachreiben, ggf. beschweren, bis der Klebstoff abgebunden ist.
2.2.3 Verklebung von textilen Belägen
Beläge ohne Ablüftzeit in das Klebebett einlegen und mit wenig Druck passgenau anschieben. Anschließend z.B. mit einer Gummirolle vollflächig und blasenfrei andrücken. Bei Rollenware groß zuschneiden und ganzflächig im Raum auslegen und zur Verklebung in Teilbereichen zurückschlagen und sorgfältig von der Mitte her faltenfrei anreiben. Anschließend passgenau zuschneiden. Bei wasserquellenden Fasern (z.B. Jute, Sisal) Belag verkleben und Rand erst nach Trocknung passgenau zuschneiden. Alternativ kann für textile Beläge auch AURO Teppich-Fixierung Nr. 388* verwendet werden.

Anwendungsvideo

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