Auro Weißlack Classic seidenmatt

Artikelnummer: 936

Decklack seidenmatt für Schlussbeschichtungen auf Holz, Holzwerkstoffen und Eisenmetallen im Innenbereich.

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Decklack seidenmatt für Schlussbeschichtungen auf Holz, Holzwerkstoffen und Eisenmetallen im Innenbereich.

Zusammensetzung

Titandioxid, Orangenöl, mineralische Füllstoffe, Leinöl, Dammar, Holzöl, Trockenstoffe (kobaltfrei), Rizinenöl, Kolophonium-Glycerinester, Kieselsäure, Quelltone, Lecithin, Alkohol Naturfarben sind nicht geruchs- oder emissionsfrei. Kann allergische Reaktionen auslösen. Aktuelle Volldeklaration auf www.auro.de.

Farbton

Weiß.

Auftragsverfahren

Streichen (auch mit automatischer Farbzuführung wie bei Wagner-Farbmeister W 3000 S), Rollen oder Spritzen.

Trockenzeit bei 20°C/60% rel. Luftfeuchtigkeit

- Staubtrocken nach ca. 10 Stunden, trocken schleif- und überarbeitbar nach ca. 24-48 Stunden, Endhärte nach ca. 4-6 Wochen.
- Bei hoher Luftfeuchtigkeit, niedrigen Temperaturen und zu hoher Verbrauchsmenge ergeben sich wesentliche Trocknungsverzögerungen.
- Die Trocknung erfolgt u.a. durch Sauerstoffaufnahme, während der Trocknung ist daher auf ausreichenden Luftwechsel zu achten.

Dichte

1,34 g/cm³

Verdünnungsmittel

Verarbeitungsfertig eingestellt, verdünnbar mit AURO Verdünnung Nr. 191*

Verbrauchsmenge

ca. 0,08 l/m² pro Anstrich, kann je nach Verarbeitungsart, Oberflächengüte und Untergrund schwanken. Genaue Verbrauchsmengen am Objekt bestimmen.

Werkzeugreinigung

Arbeitsgeräte ausstreichen und sofort sorgfältig mit AURO Verdünnung Nr. 191* reinigen.

Lagerstabilität

Mind. 24 Monate bei +20 °C im ungeöffneten Gebinde; kühl aber frostfrei lagern.

Verpackungsmaterial

Weißblech. Nur restentleerte Gebinde recyceln.

Entsorgung

Eingetrocknete Produktreste sind seitens der Inhaltsstoffe dem Hausmüll vergleichbar. Vorgeschrieben ist jedoch eine Entsorgung gemäß den gültigen gesetzlichen Bestimmungen für Farben- und Lackreste. EAK-Code 200112, EAK-Bezeichnung: Farben, nach Europäischer Abfallkommission.

Achtung

Getränkte Putzlappen können sich selbst entzünden (wegen des Gehalts an trocknenden Ölen), deswegen unbedingt ausgebreitet trocknen lassen oder dicht verschlossen in einem Blechgefäß aufbewahren. Für Kinder unerreichbar aufbewahren. Sicherheitsdatenblatt und Technische Merkblätter* beachten.

1. Untergrund

1.1 Geeignete Untergründe: Holz, Holzwerkstoffe, Eisenmetalle innen (jedoch nicht thermisch belastet wie z.B. Heizkörper).
1.2 Allgemeine Untergrunderfordernisse: Der Untergrund muss fest, eben, chemisch neutral, trocken, fettfrei, sauber und ohne durchschlagende Inhaltsstoffe sein.

2. Anstrichaufbau (Erstanstrich)

2.1 Untergrundart: Holz, Holzwerkstoffe
2.1.1 Untergrundvorbereitung: Kanten runden, Untergrund reinigen, anschleifen;
2.1.2 Grundbehandlung: mit AURO Spezialgrundierung Nr. 117* grundieren, nachschleifen.
2.1.3 Erste Zwischenbehandlung
- Mit Vorstreichfarbe, Classic Nr. 933* nach Vorschrift behandeln.
- Nach Trocknung sorgfältig ohne Kantenverletzung zwischenschleifen (K220).
- Gründlich entstauben.
2.1.4 Zweite Zwischenbehandlung
- Gleichmäßig und ggf. allseitig AURO Weißlack seidenmatt, Classic Nr. 936 auftragen.
- Zu hohe Aufbringmengen führen zu erheblichen Trocknungsverzögerungen.
- Nach Trocknung leicht anschleifen, entstauben.
2.1.5 Schlussbehandlung: wie unter 2.1.4 beschrieben.
2.2 Untergrundart: rohe Eisenteile
2.2.1 Untergrundvorbereitung
- Untergrund reinigen und sorgfältig durch Schleifen (Körnung 60-120) blank entrosten
- Kanten runden, Staub entfernen. Keine Rostumwandler verwenden.
2.2.2 Grundbehandlung: 1 x gleichmäßig mit AURO Rostschutzgrund Nr. 234* behandeln.
2.2.3 Erste Zwischenbehandlung: Falls notwendig (z.B. im Nassbereich) mit AURO Rostschutzgrund Nr. 234* behandeln, sonst entfällt die erste Zwischenbehandlung.
2.2.4 Zweite Zwischenbehandlung: wie unter Punkt 2.1.4 beschrieben.
2.2.5 Schlussbehandlung: wie unter Punkt 2.1.4 beschrieben.
2.3 Untergrundart: werkseitig grundierte Eisenteile
2.3.1 Untergrundvorbereitung:
- Gründlich reinigen, mit feinem Sandpapier (Körnung 180) leicht anschleifen, entstauben.
- Bei werkseitig vorbehandelten Untergründen Anstrichprobe ausführen;
- Altanstrich auf Überstreichbarkeit prüfen, Probeanstriche ausführen. Bei Nichteignung: Altanstrich restlos entfernen.
2.3.2 Grundbehandlung: entfällt bei werkseitig grundierten Eisenteilen.
2.3.3 Zwischenbehandlung: wie unter Punkt 2.1.4 beschrieben.
2.3.4 Schlussbehandlung: wie unter Punkt 2.1.4 beschrieben.

3. Anstrichaufbau bei Renovierungsanstrichen

3.1 Untergrundart: Abgewitterter oder schadhafter Altanstrich (Instandsetzung)
3.1.1 Untergrundvorbereitung
- Nicht tragfähige Anstrichteile vollständig entfernen.
- Vergraute und geschädigte Holzstellen sorgfältig bis auf das feste Holz abtragen.
- Altanstrich auf Überstreichbarkeit prüfen, Probeanstriche ausführen. Bei Nichteignung: Altanstrich restlos entfernen.
3.1.2 Folgebehandlung: Neuaufbau je nach Untergrundart wie unter Punkt 2.1-2.3 beschrieben.
3.2 Untergrundart: Intakter Altanstrich (Instandhaltung)
3.2.1 Untergrundvorbereitung:
- Oberfläche gründlich reinigen, anschleifen und entstauben.
- Altanstrich auf Überstreichbarkeit prüfen, Probeanstriche ausführen. Bei Nichteignung: Altanstrich restlos entfernen.
3.2.2 Grundbehandlung: Eine Grundbehandlung entfällt bei intakten Altanstrichen.
3.2.3 Zwischenbehandlung: wie unter Punkt 2.1.4 beschrieben.
3.2.4 Schlußbehandlung: entfällt bei einem intakten Altanstrich, ggf. wie unter 2.1.4 beschrieben.

4. Reinigung und Pflege

Oberflächen entweder nur mit lauwarmem Wasser oder unter Verwendung von AURO Lack- und Lasurreiniger Nr. 435* reinigen. Keine Laugen (z.B. Salmiaklösungen, Seifenlaugen) oder stark scheuernde, abrasive Putz- und Reinigungsmittel verwenden.
Anwendungsvideo
4 von 5 Sternen

Datum: 04.01.2014

Bewertung: "Gestimmt gut noch ist Winter "

Quelle: ekomi

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